Die Technisierung wirft die Menschheit zurück

 

 

Wir leben im Zeitalter der Technisierung, wo oftmals die einfachsten Dinge nicht mehr funktionieren und sich die Menschen zunehmend isolieren.

Politik und Wirtschaft haben die Technisierung über die Menschheit gebracht, unter der die Menschheit erkrankt. Die Konzerne drängen den Menschen den angeblichen Fortschritt auf, auf den eine gesunde Menschheit gut und gerne verzichten könnte.

Angefangen beim strahlenschädlichen Smartphone, welches zunehmend lebendige Familienleben zerstört. Weil viele Menschen nach der Handywanze süchtig werden, von der sie rund um die Uhr überwacht werden. Smartphones isolieren die Menschen vor der Gesellschaft und lassen sie wie Menschenaffen gehen. Das ist kein Fortschritt, sondern eine Rückentwicklung der Menschheit – damit die Rendite der Konzerne stimmen.

Die Konzerne können sich heute dank der totalitären Politik alles herausnehmen. So z.B. legen die Telefonkonzerne zur Zeit alle analogen Telefonanschlüsse lahm und verbinden die Telefonanschlüsse mit dem Internet. Schon bei der Umstellung müssen viele Kunden tagelang auf ihr Telefon verzichten, weil so genannte Experten nicht Herr über die Technik sind.

Das neue Internet-Telefonnetz wird den Menschen noch viel Ärger bereiten. Die Geheimdienste können ganz simpel jedes Gespräch abhören bzw. abspeichern und Hacker können das gesamte Telefonnetz lahmlegen. Auch werden die Menschen bei Internetausfällen, die in Regionen Deutschlands an Tagesordnung sind, nicht mal mehr Notrufnummern wählen können. Da öffentliche Telefonzellen weitgehend abgeschafft wurden oder man in diesen nur noch mit Karte zahlen kann, ist vielen Menschen im Notfall auch nicht weitergeholfen.

Viele ältere Menschen machen das Spiel, das Politik und Wirtschaft vorgeben, nicht so einfach mit – sie zählen auf die alten Werte. So zahlen ältere Menschen im Supermarkt oder an der Tankstelle meist auch noch mit Bargeld, anstatt mit der Karte. Kartenzahlung hält nicht nur den Kundenverkehr auf, manchmal versagt die Technik und das Kartensystem funktioniert nicht. Peinlich für den Kunden, wenn er den Einkaufswagen stehen lassen oder den Personalnachweis an der Tankstelle hinterlegen muss, bis er Bargeld besorgt hat.

Die Technisierung wirft die Menschheit zurück, bis sie im Müll erstickt.

Heute geht schnell das Licht aus. Früher hatten Glühbirnen viele Jahre funktioniert, heute überleben sie nur noch Monate. Und so ist das heute fast mit allem, ob mit Autos, Kleidung, Werkzeug- und Gartengeräten, Haushalts- und Küchengeräten oder mit Musik- und Filmabspielgeräten, wo man oft erst noch ein Studium ablegen muss, um einfachste Funktionen nutzen zu können.

Es ist nicht alles schlecht, was neu oder modern ist, aber vieles ist es – vieles ist so überflüssig wie ein Kropf.

Für die Wegwerfgesellschaft wird fast nur noch Müll produziert, damit die Rendite der Konzerne stimmen. Für alte Werte muss man heute viel auf den Tisch legen. Ein Glück für all jene, die noch mit alten Geräten ausgestattet sind und die alten Werte schätzen.

Souveräne Menschen, die das Spiel der Technisierung nicht mitspielen, leben freiheitlicher und haben mehr Zeit und Freude im Leben.

Evolutionsforscher Franz M. Wuketits „plädiert für Selbstverantwortung und Zivilcourage jedes Einzelnen und für eine Rebellion gegen den Konsumwahn: „Der mündige Bürger, der sich nicht alles diktieren lässt, spielt eine herausragende Rolle.“ Ratsam sei es daher, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und sich nicht allem anzuschließen, was Wirtschaft und Politik vorgeben (…)
https://derstandard.at/1358305013791/Forscher-Artgerechte-Menschenhaltung-statt-Temporausch

 

> Gerald Hüther: Wir müssen die Konsumgesellschaft abschaffen