Deutsche Kinderkliniken wissen schon länger vom Coronavirus

der freitag:

Corona gibts schon eine Weile

Dr. Wolfgang Wodarg Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte.

Das las ich dem hochinteressanten Beitrag des Lungenfacharztes Dr. Wolfgang Wodarg. Und seine Anmerkungen zum Corona-Hype sind ziemlich entlarvend.

Er erklärt: „Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechtedurch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.“

Und er schreibt in einem sehr interessanten Beitrag, wie es mit dem Corona-Virus so zu geht.

„Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie z.B. in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschenbeobachtet wurden (MERS). Von einer regelmäßig wiederkehrenden Anwesenheit derCoronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.“

Er meint außerdem, man sollte sich lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchenlassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt bestehe nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% – 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen könne. Der Befund selbst sei allerdings ohne klinische Bedeutung.

So ist das also. Der Corona-Virus ist keine plötzlich aufgetauchte Gefahr, es gibt ihn schon eine Weile und es gibt auch Leute, die Interesse daran haben, dass daraus jetzt plötzlich eine Gefahr, Medienhype und was sonst noch wird.

Ich erinnere mich: Vor zwei Jahren hatten wir beide – mein Mann und ich – zur gleichen Zeit eine Art grippalen Infekt, bei dem wir uns nicht ganz einig waren, ob das schon eine Influenza ist oder nur eben die normale Erkältung. Beide waren wir ziemlich kaputt. Mein Mann war niedergeschlagen, bei ihm dauerte es auch länger, bis er wieder zu Kräften kam, aber nach einer Weile waren wir beide wieder „auf dem Damm“. Das ist längst vergessen, aber dieser Tage – so mitten im Corona-Hype – dachte ich daran.

Fazit: Wenn ich also lese, dass bei einem grippalen Infekt immer wieder auch Corona-Viren nachgewiesen werden und das seit Jahren, finde ich, dass der Hype völlig unverständlich ist. Aber vielleicht war dadurch unser Infekt so sehr unangenehm und schwächend. Was weiß ich. Fakt ist, dass ich nach der Lektüre dieses höchst interessanten Beitrages nach wie vor der Meinung bin, dass es nicht schadet, sich die Hände zu waschen und ein bisschen Abstand zu halten. ABer sonst: Eine ganze Buchmesse ausfallen zu lassen und ähnliche Sachen sind einfach eine sehr panische Antwort auf eine Gefahr, die so groß gar nicht ist. Wir waren im vergangenen Jahr nicht grippegeimpft, ich bin es auch in diesem Jahr nicht. Da habe ich – nebenher- auch mehr Angst.

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https://www.freitag.de/autoren/magda/corona-gibts-schon-eine-weile