5G und Handymasten: Bürger klagen über Schlaflosigkeit, Tinnitus und Kopfschmerzen

5G – die nächste Mobilfunkgeneration

Wissenschaftler warnen vor Risiken durch 5G  – Internationaler Appell fordert ein 5G-Moratorium

Eine Schweizer Zeitschrift berichtet von den ersten 5G-Schäden in Genf

 

Erste 5G-Schäden in Genf

 

Erste 5G-Schäden in Genf

Das Unbehagen gegen Mobilfunk-Antennen ist weit verbreitet und wird immer größer – insbesondere gegen die neue Mobilfunkgeneration 5G: Der Kanton Genf verfügte daher im Frühjahr 2019, nebst den Kantonen Waadt und Jura, einen sofortigen Baustopp für alle 5G-Antennen. Doch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hob diesen kurzerhand und eigenmächtig wieder auf. Seine Begründung: Die Kantone seien nicht befugt, einen solche Baustopp zu verhängen. Zudem sei eine gesundheitliche Gefährdung durch die Strahlenbelastung derzeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Nebst der Tatsache, dass viele umfangreiche und vor allem unabhängige wissenschaftliche Studien seit Jahrzehnten eine undiskutabel krankmachende bis tödliche Wirkung durch Mobilfunkstrahlung nachweisen konnten, diese aber von einer in Interessenkonflikten verstrickte Wissenschaft, Bakom und Mobilfunk-Lobby bewusst unterschlagen werden – hier nun die ersten Zeugenberichte geschädigter 5G-Bürger aus Genf – wer wird ihren Schrei erhören? Der Bund wohl eher nicht, solange er noch Mehrheitsaktionär bei Swisscom ist!
Erste 5G-Schäden in Genf (Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Juli 2019 um 12:03 Uhr)
Seitdem 5G-Antennen in der Nähe ihres Zuhauses mitten in Genf installiert wurden, leiden diese Bewohner des gleichen Quartiers unter verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Sind sie Opfer einer Technologie, deren Gefahren nicht ausreichend getestet wurden? Ein Arzt, der gleichzeitig auch Abgeordneter ist, prangert dies an.
Diese Bewohner, die alle im selben Quartier im Zentrum von Genf leben, haben sich in der Wohnung eines Bewohners im fünften Stock eines Hochhauses versammelt und blicken einander an. Sie alle haben gemeinsam, dass sie an Schlaflosigkeit, Tinnitus und Kopfschmerzen leiden und eine Menge unbeantworteter Fragen haben.
Der Jüngste von ihnen, Johan Perruchoud, 29 Jahre alt, lebt schon elf Jahre hier und ist wirklich nicht von der Art, irgendeinen Hass gegen diese bedrängende Technologie zu pflegen. Er ist ein völlig gesunder, aktiver und positiver junger Mann, der vier Jahre in New York gelebt hat und ausgefeilte Videos und Filme für Medien oder Privatpersonen erarbeitet und dies oft in seinem Zimmer mit seinem Computer.
„Wie in der Mikrowelle.“
Für ihn und seinen Nachbarn begann alles im April. „Obwohl ich schon immer ohne Schwierigkeiten mit WLAN und allem anderen gelebt habe und nie an irgendwelchen Schlafproblemen litt, hatte ich plötzlich Mühe beim Einschlafen. Und vor allem fühlte ich mich zu Hause – wie soll ich sagen ‒ wie in einer Mikrowelle. Im Haus fühlte ich mich unwohl, als wäre ich von Geistern umgeben.“ Nachdenklich geworden, recherchiert er auf Facebook und auf der Website des Bundes* und stellt fest, dass gerade drei 5G-Antennen in der Nähe in Betrieb genommen wurden und dass andere Bewohner über identische Probleme, wie Kopfschmerzen und Müdigkeit klagen. „Sind sie psychologisch bedingt? Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Obwohl ich beim Komponieren meiner Musik noch nie Ohrenschmerzen hatte, bekam ich zum ersten Mal ein Ohrenpfeifen. Es weckte mich nachts auf. Das war alles sehr ungewöhnlich.“
Es überkam ihn das unangenehme Gefühl, benutzt zu werden und in einer Zwangsjacke, die er nicht gewählt hat, gefangen zu sein. Er entscheidet sich, Swisscom anzurufen. Nur zehn Minuten nach dem Ausfüllen des Basisformulars ruft ihn bereits ein Mitarbeiter mit übertrieben empathischer Stimme zurück. „Er war sofort in der Defensive. Er erklärte mir, dass die Tests durchgeführt worden seien und dass alles in Ordnung ist. Ganz zuletzt wünschte er mir um der Form willen eine gute Genesung.“ Heute geht es Johan ein wenig besser, obwohl seine Nebenhöhlen seit zwei Monaten verstopft sind; ein Zustand, den er noch nie zuvor erlebt hatte.
Die Lösung: Umziehen?
Seinem 50-jährigen Nachbarn Elidan Arzoni geht es nicht besser. Zum gleichen Zeitpunkt traten ähnliche, aber schlimmere Symptome bei diesem Schauspieler, Regisseur und Direktor der Theatergruppe „Company Metamorphoses“ auf. „Es begann über Nacht“, erzählt er, „meine Ohren begannen sehr laute Geräusche zu machen, obwohl ich nicht einmal wusste, was Tinnitus ist.“ Gleichzeitig hat er Schmerzen auf der linken Seite seines Kopfes und in der Rückseite seines Schädels. Und ein unangenehmes Gefühl in seinem Herzen, so heftig, dass er dachte, dass es ein Herzinfarkt sei und deshalb zwei Tage später in den Notfall fuhr. Nach einigen Tests beruhigte man ihn dort, da man bei ihm ein absolutes „Sportlerherz“ fand. Als er das Vorhandensein der Antennen erwähnte, antwortete ihm der Krankenpfleger, dass niemand ausgebildet wurde, um ihn über die möglichen Auswirkungen dieser Sender zu informieren. „Der einzige Rat, der mir gegeben wurde, ist, umzuziehen“ … „Für ihn steht außer Frage, dass das Aufstellen der Antennen die Ursache für seine Probleme ist. „Es ist offensichtlich. Sogar Swisscom hat mir das zeitlich bestätigt. Und ich bin sehr gesund, ich trinke nicht, ich rauche nicht, ich gehe nie zum Arzt.“ Er stellt auch fest, dass seine Frau und seine Kinder im Alter von 9, 16 und 21 Jahren ebenfalls an neuer Schlaflosigkeit leiden.
Im Gegensatz zu Johan verbreitet der Schauspieler seine Bedenken und schreibt an den Vorsitzenden der Genfer Kantonsregierung, Antonio Hodgers (Grüne Partei), und es wurde ihm einfach geantwortet, dass bei dieser neuen Technologie alles legal sei. Unzufrieden zögert er nicht mehr, seine Meinung zu äußern: „Wie können wir vergessen, dass der Bund Mehrheitsaktionär von Swisscom ist? Sobald man sich den finanziellen Interessen dieser Menschen widersetzt, verleugnen sie völlig, was dahinter steckt. Niemand kümmert sich um die Bürger. Auch der aktuell ausgearbeitete Bericht wird sich nicht mit dem Gesundheitsaspekt befassen. Wenn es tatsächlich zu einer Vermehrung von Leukämien oder Hirnkrebs kommt, wird es Jahre dauern, bis es festgestellt wird.“
Es steht für uns außer Frage, dass wir unter einer Antenne leben.
Seitdem komponiert er so gut er kann mit seinen Ohrenschmerzen ‒ „aber es ist unerträglich, es ist sehr stark“. Auf Facebook, wo er bereitwillig seinen Fall präsentiert, muss er sich Angriffen stellen; in Kauf nehmen, als rückschrittlich bezeichnet zu werden. Allerdings kommt es nicht in Betracht, umzuziehen: „Warum sollte ich mein Zuhause verlassen, wo ich doch Genfer Bürger bin und hier meine Steuern zahle? Das wäre völlig undemokratisch. Und wohin sollten wir gehen, da ja bald überall Antennen sein werden? In der Zwischenzeit fühle ich mich wie unerwünscht. Ich weiß nicht, wohin ich flüchten soll. Meine Arbeit und meine Kinder sind hier.“ Ebenso beunruhigend: Wenn er ins benachbarte Frankreich reist, nehmen seine Beschwerden ab. Sie kommen zurück, sobald er wieder in der Stadt ist.
Johan hingegen sagte, er gewöhne sich langsam daran. Er nahm sich jedoch fest vor, dass er, wenn er Kinder hätte, mit seiner Familie auf keinen Fall in der Nähe einer Antenne leben würde. „Meiner Meinung nach wird das, was passiert, Auswirkungen auf unsere Generation haben, wenn wir älter sind.“ Schlimmer noch: Auch wenn er versteht, dass 5G in bestimmten spezifischen Bereichen wie in der Medizin und Forschung einen Fortschritt bringen könnte, denkt er doch, dass „es für die Menschen sozusagen nichts bringen wird“.
Die beiden Nachbarn verabschieden sich auf der gleichen Wellenlänge: „Wir fühlen uns wie Versuchskaninchen.“ Wird man überhaupt auf sie hören?
*Die genaue Ortsangabe der verschiedenen Antennen auf dem Schweizer Staatsgebiet: http://www.bakom.admin.ch/bakom/fr/pagedaccueil/frequences-et-antennes/emplacement-des-stationsemettrices.html (…)

https://www.kla.tv/mk2019-10-04/15011

 

Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben!