Der Volkslehrer: Oy vey, AfDey!

Volkslehrer: „Hier verlese ich einen Artikel von Ulrich Pätzold zum Phänomen AfD. ISt sie die Heilsbringerin, auf die wir so sehnsüchtig warten? Oder doch nur eine Nebelkerze und Bauernfängerin?“

Am 05.05.2019 veröffentlicht: Oy vey, AfDey!

https://vk.com/video356447565_456240749

 

Politische Neutralisierung als Leitlinie!

Die AFD und ihr politischer Werdegang

Seit einer Dekade zeichnet sich für politisch Interessierte immer deutlicher ab, daß die EU nicht das versprochene „Europa der Vaterländer“ ist, sondern eine undemokratische Bande von Kommissaren eine neue sozialistische Umverteilungsdiktatur geschaffen hat. Die Demokratie wird nur als heilige Monstranz vorangetragen, um den europäischen Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Das Europaparlament hat, vereinfacht beschrieben, nur die Aufgabe, die Beschlüsse der EU-Kommission umzusetzen. Zu bestimmen hat es nichts. In der BRD hat der fraktionslose Abgeordnete Udo Voigt den Verdienst, in seiner Arbeit diese Vorgänge offenzulegen und mit seiner Informationsschrift „Nation in Europa“ und dem Internet dies breiten Bevölkerungsschichten zugängig zu machen.

Die EU erfährt auch dadurch eine permanent wachsende Ablehnung im Volk, ganz besonders bei den Deutschen, die als Geschichtsschuld beladene Dauerzahler für jeden noch so großen Schwachsinn zur Kasse gebeten werden und unbezahlbare Schuldtürme von der BRD-Regierung aufgebürdet bekommen haben. Der enorme Kaufkraftverlust des Euros gegenüber der stabilen Deutschen Mark kann mit keiner Statistik weggelogen werden.
In dieser brodelnden politischen Entwicklung mußte von Seiten der Herrschenden etwas unternommen werden. In der Chemie weiß man, wie ungewollte Reaktionsprozesse gestoppt werden. Ein möglicher explosiver Prozess muß neutralisiert und gestoppt werden. Mancher Leser erinnert sich vielleicht noch den schulischen Chemieunterricht und wie z.B. Kaliumpermanganat diese Aufgabe gelöst hat.

Was im Reagenzgläschen funktioniert, dient als Muster für das Politische. Die sozialen Netzwerke dienen der Meinungsausforschung und der Manipulation und sind in den USA entwickelt und verbreitet worden. Eine sehr eifrige Netzwerkerin ist die Berliner Anwältin Beatrix von Storch und ihr Ehemann. Sie gründete mit 7 Familienmitgliedern den Verein „Zivile Koalition“, der Vorstand bestand nur aus dem Ehepaar Storch.

Das soziale Netzwerk „Zivile Koalition“ kritisierte sehr scharf die herrschenden Zustände in der EU und der BRD und erlangte dadurch eine sehr hohe Anzahl Adressen, angeblich 100.000 von unzufriedenen Bürgern. Im Jahr 2012 gab es einen großen Skandal wegen Spendengeldveruntreuung, der aber bestritten wurde. (Quelle Wikipedia)
Die gesamte Arbeit der ehrenwerten Dame erinnert sehr stark an die Aktionen der „Deutschen Konservativen“ unter Joachim Siegerist, der perfekt im Spendensammeln war und dabei politisch ergebnislos blieb. Er gehörte noch zu der Generation, die per Brief gearbeitet hat, Frau Storch ist jetzt auf dem aktuellen Stand der Technik tätig.
Im Jahr 2013 wurde dann die AFD gegründet, Frau Storch wurde Mitglied und bewarb die Partei in ihren Netzwerken, neben der „Zivilen Koalition“ gab und gibt es noch andere Netzauftritte, die hier aber unbeachtet bleiben.
Ohne Zweifel lieferte die umfangreiche Datei des Netzwerks den AFD- Mitgliedergrundstock, ohne den diese Partei niemals den Anfangserfolg erreicht hätte. Zudem wurde der erste gewählte Sprecher der Partei, Prof. Bernd Lucke, im Regierungsfernsehen ARD/ZDF von Talkshow zu Talkshow weitergereicht, um seine eurokritischen Gedanken zu verbreiten. Lucke war als Wirtschaftsprofessor in vielfältigen Positionen tätig, unter anderem in den USA und Kanada für die OECD und die Weltbank, zuletzt an der Uni Hamburg. Er war 33 Jahre Mitglied der CDU, bis er die AFD zusammen mit dem anderen Ex-CDU Mann Alexander Gauland und dem ehemaligen FAZ und Welt Redakteur Konrad Adam gründete. Eine Person, wie der ehemalige Präsident des BDI Hans-Olaf Henkel, unzweifelhaft ein Lobbyist und vermutlich auch überzeugter Globalist verstärkte die Truppe um Lucke.
Unter vielen nationalen Patrioten wurde schon 2013 befürchtet, daß hier nur eine Parteigründung unter Vorspiegelung nationaler Belange als Alternative entstand. In diesen Jahren befanden sich deutschlandweit nationale und antisozialistische Parteien unter Führung der NPD im Aufwind, die von den Staatsmedien mit jeder noch so dreisten Manipulation bekämpft wurden. Diese Patrioten wären zum politischen Durchbruch gekommen, als die geplante Invasion vom Scheinflüchtlingen Europa überschwemmte. Jeder Mord, jede Vergewaltigung einer Frau oder eines Kindes, jeder Raub und Betrug dieser als „Facharbeiter“ angekündigten Afrikaner hätte den echten nationalen Parteien Wählerstimmen gebracht.
Die AFD hat diesen politischen Erfolg verhindert. Wer den politischen Aschermittwoch der AFD 2014 in Niederbayern beobachten durfte, und dort die freundschaftliche Begrüßung des amerikanischen Konsuls durch Lucke erlebte, dem wurde schlagartig klar, daß von dieser Partei keine Frage zur Souveränität gestellt werden würde. Ohne diese Frage zum Nachkriegszustand Deutschlands als BRD wird es nie eine politische Alternative geben! Die anschließende Rede von Olaf Henkel hätte dann eigentlich jeden aufrechten Deutschen aus dem Saal treiben müssen.

Der endgültige Beweis für die totalitäre Systemhörigkeit war der Parteitagsbeschluß zur Mitgliederaufnahme. Die Parteiführung unter Lucke hatte als Abgrenzungskriterium die Liste des BRD-Verfassungsschutzes, also quasi der Regierungsschutzpolizeitruppe genommen. Damit war und ist es keinem Deutschen möglich, dieser Partei beizutreten, der in der Vergangenheit einer anderen patriotischen Partei, Verein oder Gliederung als Mitglied tätig war. Der VS beobachtet im Grunde jede echte Opposition zum bestehenden Parteienkartell. Damit kastriert sich die Partei selber, da Tausende von Deutschen neutralisiert worden sind, die keine Möglichkeit haben, ihre politischen Erfahrungen einzubringen. Auch dem Verfasser ist der Parteizutritt verweigert worden.
Als jüngstes Beispiel sei hier an die Fraktionsvorsitzende Fürstin zu sein Wittgenstein erinnert, die im Jahre 2014 angeblich Mitglied in Verein Gedächtnisstätte gewesen sein soll was aber lt. Parteischiedsgericht nicht stimmt. Trotzdem will die Bundesführung der AFD die Fürstin loswerden, um in keiner Weise mit „Rechts“ in Verbindung gebracht zu werden.

Auf der anderen Seite erleben wir, daß der Landesvorsitzende der Bremer AFD Magnitz von vermutlich Linksfaschisten fast tot geschlagen wurde, da die AFD im linksgestrickten BRD-System auch nur als „Nazipartei“ dargestellt wird und dementsprechend schon fast als Freiwild für Linksradikale gilt. Magnitz war bis zu seinem politischen Wandel im übrigen Funktionär der DKP. Bei Ex-Kommunisten und Grünen haben Meuthen und Gauland keine Probleme, charakterstarke Patrioten werden rausgeschmissen oder gar nicht aufgenommen.
Blicken wir noch einmal zurück zur Europawahl 2014, dem ersten großen Wahlerfolg der noch jungen Partei. 7 Abgeordnete zogen ins EU-Parlament ein, keiner ist davon noch übrig. Es kann hier getrost von totalem politischen Versagen und Wählermißbrauch gesprochen werden. Nur ein AFD Mitglied ist noch vorhanden, es ist der Nachrücker und Parteichef Meuthen, der für die ausgeschiedene v. Storch 2017 einzog. Die anderen Abgeordneten Lucke, Henkel, Kölmel, Starbatty, Trebesius und Pretzel haben alle das Handtuch geworfen und sitzen jetzt für Kleinstparteien in Brüssel. Sie hätten ebenso die Mandate an die AFD zurückgeben können, um Platz für neue Köpfe machen. Aber man nimmt das Abgeordnetengeld ja gerne mit! Die Wirkkraft der EU-AFD kann also getrost mit Null bezeichnet werden.

Deutschlandweit blieb dieses Versagen unbeachtet, die Bundespartei erhielt mit Frauke Petry eine neue Vorsitzende. Petry kam in die Politik, als ihre sächsische Firma in Bankrott ging. Sie war anfänglich zusammen mit Lucke Vorsitzende der Partei. Ein innerparteilicher Machtkampf mit Lucke wurde zugunsten Petrys entschieden. Lucke trat aus und gründete Alfa, die erste erfolglose Abspaltung, der aber einige EU-Abgeordnete der Partei folgten.
Petry bildete 2015 gemeinsam mit Meuthen die Parteispitze. Innere Querelen mit Meuthen, Gauland und Weidel führten dann vor der Bundestagswahl zu einem offenen Zerwürfnis. Petry war Afd-Landtagsabgeordnete und erhielt noch ein Bundestagdirektmandat in Sachsen. Aus öffentlich nicht publizierten Gründen trat Petry dann Anfang Oktober 2017 aus der Partei aus, behielt jedoch ihre Mandate. Sie gründete ebenfalls die erfolglose Kleinstpartei „Blaue Partei“ und wird nach Ablauf ihrer Mandatszeiten ebenso wie Lucke in der Versenkung verschwinden.

Meuthen ist nach Petrys Austritt mit Gauland jetzt Sprecher und Vorsitzender der Partei. Die Aus- und Abgrenzungsorgie der Bundespartei gegen echte Patrioten war nicht mehr zu Bremsen. Meuthen war in der Vergangenheit bereits systemkonform aufgetreten, als er sogar bereit war, wegen des baden-württembergischen Landtagsfraktionskollegen Wolfgang Gedeon, der kritische Bücher über die Grünen und die Religionen verlegt hat, die erfolgreich gewählte Landtagsfraktion der AFD platzen zu lassen. Auch hier war wieder ein klarer Wählermißbrauch erkennbar.

Durch Petrys Vermittlung und dem Rückzug Gedeons aus seinen Ämtern konnte der Zerfall der AFD Baden-Württemberg verhindert werden. Meuthens und Gaulands Anbiederung an das BRD-System hat mittlerweile in der Partei geradezu stalinistische Säuberungsausmaße angenommen, die immer mehr Parteimitglieder und Wähler erschüttern. Politisch Erfahrene müssen hier unweigerlich an die Republikaner denken, deren Anfangserfolge unter Franz Schönhuber durch den unseligen Nachfolger Schlierer und die ungezählten Agenten des Systems in einem jahrelangen Siechtum restlos zerstört wurden.
Der jüngste Parteiskandal dreht sich um den ehemals sehr erfolgreichen AFD-Chef von Sachsen-Anhalt, Andre´Poggenburg. Unter Poggenburg wurde die Partei mit 24,3% im Jahr 2016 zweitstärkste Kraft im Landtag. CDU, Sozis und Grün-Kommunisten bildeten daraufhin eine Minderheitsregierung mit linker Duldung, eine neue SED wird damit für die Wähler sichtbar. Andre´Poggenburg wird ein rüder Führungstil nachgesagt, der ihm Rückhalt in seiner Fraktion gekostet hat, den er wohl gebraucht hätte, um die Angriffe von den Antipatrioten Meuthen und Gauland abzuwehren, die ihn nur wegen der Verwendung des Begriffes „Volksgemeinschaft“ für 2 Jahre alle Parteiämter enthoben hatten. Ein wirklich unglaublicher Vorgang, der genau zeigt, wessen Geistes Kinder die Beiden sind.

Poggenburg`s Parteiaustritt als Reaktion und die Neugründung der Partei „Aufbruch Deutscher Patrioten“ am 11.1.19 im sächsischen Dohna, ist eine verständliche Handlung nach dem schändlichen Verhalten von der AFD Spitze unter Meuthen/Gauland. Ob diese dritte Parteiabspaltung genauso erfolglos sein wird wie die beiden anderen Splittergruppen, wird die Zukunft zeigen und vor allem die Aufnahmepraxis neuer Mitglieder. Viele Tausend politisch neutralisierte Patrioten hätten jetzt die Möglichkeit, mit einer ehrlichen Alternative zum Parteienkartell wieder politisch tätig zu werden. Bei jeglichen Aus- und Abgrenzungen der neuen AdP kann getrost von keinerlei Erfolg ausgegangen werden. Medienöffentlichkeit wird die neue Truppe sicher bekommen, da es dem BRD-Regime nur recht ist, wenn die AfD bei den kommenden Wahlen Stimmen verliert. Ob eine Partei überhaupt noch die Möglichkeit hat, in diesem Machtsystem etwas zu verändern, soll nicht Teil dieser Analyse sein.

Quo vadis, Alternative für Deutschland? Kann eine vorgeblich patriotische Oppositionspartei überleben, deren Führung aber gleichzeitig in hündischer Ergebenheit vor dem Parteiensystem kuscht? Der Widerspruch wird immer offensichtlicher, daß zwar im nationalen Wählerspektrum Stimmen gewonnen werden wollen, aber gleichzeitig patriotische Aussagen von Parteimitgliedern radikal abgestraft werden bzw. solche heimattreuen Deutschen gar nicht erst in die Partei aufgenommen werden. Wie reagieren aufrechte nationale Mandatsträger in der Partei auf dieses Führungsverhalten in der Zukunft?

Die AfD wird nur dazu gewinnen können, wenn es den ehrlichen Mandatsträgern und der Mitgliedermehrheit gelingt, BRD-System treue Glücksritter oder sogar Auftragstäter aus der Führung abzuwählen oder weg zu putschen und die unseligen Abgrenzungsbeschlüsse aufzuheben, die Enttäuschten zurück zu holen und zu einer echten nationalen Volksbewegung zu werden. Es sind in der Vergangenheit schon genug patriotische Parteien an der Dummheit gescheitert, wann gibt es endlich ein breites Erkennen dieses immer wieder kehrenden politischen Spiels? Unser Volk hat nicht mehr viel Zeit zum Überleben!

(…) Ulrich Pätzold

 

Der Volkslehrer